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05‘22

05‘22 Presse DAS MAGAZIN FÜR DIE REGION Eine poetische Zeitreise – Joseph-Breitbach-Poetik- Dozentur mit Ulla Hahn Gegenwart, wie ihre Aufnahme in Anthologien und Lesebücher eindrucksvoll unter Beweis stellt. Zu Ulla Hahns zahlreichen Auszeichnungen zählen neben bedeutenden Literaturpreisen auch das Bundesverdienstkreuz am Bande und die Ehrendoktorwürde der Neuphilologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Die Stadt Monheim am Rhein hat das ehemalige Elternhaus der Autorin in ein Ulla-Hahn-Haus umgewandelt, ein Literaturhaus mit einem breiten Programm zur Förderung der Lust an der Sprache, dem Lesen und Schreiben, vor allem für Kinder und Jugendliche. Ulla Hahn gilt als eine der bekanntesten lebenden deutschsprachigen Autorinnen. Nach ihrem Erfolg als Lyrikerin in den 1980er Jahren, beginnend mit „Herz über Kopf“ (1981), machte sie sich auch als Prosaautorin einen Namen. Dies vor allem mit ihrer autobiografisch basierten Roman-Tetralogie, beginnend mit „Das verborgene Wort“ (2001). Die Autorin ist bis heute beiden Gattungen treu geblieben. Der umfangreiche Band „Gesammelte Gedichte“ erschien 2013 und 2021 legte sie mit „stille trommeln“ einen Band mit neuen Gedichten aus zwanzig Jahren vor. Die Joseph-Breitbach-Poetik-Dozentur der Stadt Koblenz und der Universität in Koblenz zeichnet Ulla Hahn für ihr lyrisches Werk aus, über das sie in vier Terminen am Theater Foto: Julia Braun Koblenz – am 16. und 19. Mai 2022, jeweils ab 20 Uhr – in der Stadtbibliothek Koblenz am 29. Juni 2022 ab 20 Uhr und am Campus Metternich der Universität am 30. Juni 2022 um 18 Uhr erzählen wird. Ulla Hahn hat ihre Auftritte in Koblenz unter das Motto „Eine poetische Zeitreise“ gestellt. In der Literaturkritik hat die Lyrik Ulla Hahns immer wieder literaturkritische Kontroversen verursacht – wegen ihrer anfänglichen Nähe zur politischen Linken und wegen ihrer großen Popularität. Hahns Gedichte haben, so lässt sich heute feststellen, jede Kritik überstanden. Sie haben eine ganze Generation geprägt, die sie bereits in der Schule gelesen und weitergereicht haben. Und sie gehören heute zum Kernbestand der deutsch-sprachigen Lyrik der 44 Die Joseph-Breitbach-Poetik-Dozentur wird seit 2021 an Persönlichkeiten verliehen, die sich mit ihrer Literatur, aber auch mit ihrer Persönlichkeit in der Nachfolge von Joseph Breitbach maßgeblich für Grenzen überschreitende Toleranz und für eine humanere Welt einsetzen. Gefördert wird die Poetik-Dozentur vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz, dem Freundeskreis der Universität Koblenz-Landau, der Stiftung Universität Koblenz, der Koblenzer Kultur Stiftung und dem Theater Koblenz. Die Organisation der Joseph-Breitbach-Poetik-Dozentur liegt bei der Koblenzer Dezernentin für Bildung und Kultur PD Dr. Margit Theis-Scholz, dem Koblenzer Professor für Neuere deutsche Literatur, Stefan Neuhaus, und Markus Dietze, Intendant des Theaters Koblenz und wird vom Theater Koblenz ermöglicht.

Presse DAS MAGAZIN FÜR DIE REGION 05‘22 Finanzielle Förderung für Projekte mit Kindern Woche der Kinderrechte: Bewerbung läuft bis zum 15. Juni Im Mittelpunkt der diesjährigen Woche der Kinderrechte steht der Slogan „Ob online oder offline - Jedes Kind hat Rechte!“. Damit rückt Artikel 17 der UN-Kinderrechtskonvention in en Fokus: der Zugang zu Medien und der damit verbundene Kinderund Jugendschutz. Um sich auf die digitalisierte Lebenswelt von Kindern einlassen zu können, müssen Fachkräfte und Erziehungsberechtigte die Chancen und Risiken der Digitalisierung mitdenken. Der online/offline-Slogan bringt auch zum Ausdruck, dass es 2022 um die Gesamtheit des Rechtskatalogs geht - vom Recht auf Spiel, Sport und Kunst über das Recht auf eine gesunde Kindheit bis hin zum Recht über Kinderrechte überhaupt informiert zu werden. Wie immer fördern die Stadt Neuwied und das rheinland-pfälzische Familien- und Jugendministerium Projekte, die in Zusammenhang mit der Woche der Kinderrechte stehen, mit bis zu 300 Euro. Von der Förderung können Vereine, Institutionen und Organisationen profitieren, die mit Kinder und Jugendliche eines oder mehrere Kinderrechte erarbeiten oder sie über die Rechtslage aufklären – gleich, ob Malwettbewerb oder Gestalten eines eigenen Kinderrechtsflyers. Aber auch Informations- und Schulungsangebote für die Bereiche Medienschutz und Digitalisierung, die sich an Eltern oder Fachkräfte richten, sind förderungswürdig. Dafür müssen nur zwei Bedingungen erfüllen sein: • Die Bewerbung muss als formlose, einseitige Projektbeschreibung bis zum 15. Juni bei der Fachstelle Partizipation des städtischen Kinder- und Jugendbüros (KiJub) eingegangen sein; • Das Projekt muss bis Ende September abgeschlossen sein. Die Förderung muss nicht mittels Rechnungsbeleg abgerechnet werden, ein einfacher Durchführungsbericht reicht für die Fördermittelabrufung aus. Bürgermeister Peter Jung ist gespannt, wie viele Projekte realisiert werden. „Wir hoffen auf eine hohe Beteiligung, immerhin ist die Woche der Kinderrechte für uns von besonderer Bedeutung, da sich die Stadt Neuwied ja für die Zertifizierung als, Kinderfreundliche Kommune‘ bewirbt“, betont Jung. Falls eine Institution Probleme dabei haben sollte, das Geld für die Durchführung eines Projektes vorzulegen, so kann sie sich direkt bei Sonja Jensen von der Fachstelle Partizipation beim KiJub melden. Sie sorgt für eine unkomplizierte Abwicklung. Jensen erteilt auch weitere Informationen, Tel. 02631 802 170, E-Mail sjensen@neuwied.de. Projektanmeldungen können per Post an das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied, Heddesdorfer-Straße 33-35, 56564 Neuwied, gesendet werden oder per E-Mail an sjensen@neuwied.de 45

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