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05‘22

05‘22 Gesundheit DAS MAGAZIN FÜR DIE REGION SICH UND ANDERE SCHÜTZ FREIWILLIG MASKE TRAGEN! Obwohl am 4. April bereits die meisten Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz fallen gelassen wurden, bleiben viele noch „maskiert“. Die Maske ist das wichtigste Mittel beim Kampf gegen die Pandemie, die trotz immer weiter sinkender Inzidenzen noch immer nicht ganz vorbei ist. Darum ist es vernünftig, weiterhin Maske zu tragen. Und das nicht nur dort, wo es von der Politik weiterhin gefordert ist (wie im Öffentlichen Nahverkehr, in Krankenhäuser, Pflegeheimen und Arztpraxen), sondern auch beim Einkaufen und Schlendern. Denn so ganz ohne Mund-Nasen-Schutz aus dem Haus zu gehen, klappt eben doch noch nicht. Selbst wenn man will. Denn auch in verschiedenen Behörden oder in Läden, die eine Maskenpflicht per Hausrecht verlangen, müssen Besucherinnen und Besucher eine aufsetzen. Trotz der aktuell geltenden Corona-Regeln, die nur noch einen Basis-Schutz vorsehen, empfiehlt das Land, dass die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer in bestimmten Situationen weiter Maske tragen sollen, um sich selbst und andere zu schützen. Beispielsweise, wenn viele fremde Personen in geschlossenen Räumen zusammenkommen. Die meisten halten sich – überraschenderweise – tatsächlich an diese Empfehlung. Foto: realstock1 – stock.adobe.com 64

Gesundheit DAS MAGAZIN FÜR DIE REGION 05‘22 Weshalb wir weiter Maske tragen (sollten) EN Wer sich am besten vor einer Ansteckung (auch vor anderen Viren) schützen will, braucht eine Maske, die an allen Hautstellen gut abschließt. Wie die Passform das Ansteckungsrisiko beeinflusst, hat eine aufwändige Studie des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen gezeigt: Wenn sich zwei Personen (eine davon infektiös) fünf Minuten lang ohne Maske im selben Innenraum aufhalten, dann schützen auch drei Meter Abstand nicht vor einer Infektion (geschweige denn, anderthalb Meter). Gut sitzende FFP2-Masken auf beiden Seiten senken das Risiko hingegen in den Promille-Bereich, sogar bei einem 20-Minuten-Aufenthalt beider Personen im selben Raum. Schlecht sitzende FFP2-Masken sorgen für ein Risiko von etwa vier Prozent. In der Göttinger Studie wurden auch die medizinischen OP-Masken unter die Lupe genommen. Bei den wissenschaftlichen Experimenten brachten gut sitzende OP-Masken ein zehnprozentiges Ansteckungsrisiko mit sich, boten also etwas weniger Schutz als FFP2-Masken, selbst wenn diese schlecht saßen. Und einen praktischen Tipp zum besseren Sitz, auch für Brillenträger, gab es von den Göttinger Forschern obendrein: „Eine Maske lässt sich an die Gesichtsform hervorragend anpassen, wenn man ihren Metallbügel vor dem Aufsetzen zu einem abgerundeten W biegt. Dann gelangen die ansteckenden Aerosolepartikel nicht mehr an der Maske vorbei, und auch Brillen beschlagen nicht mehr.“ Vergünstigte Masken für Risikogruppen Anspruch auf den Erhalt vergünstigter FFP2-Masken (oder vergleichbar) haben Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben sowie Risikogruppen, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss genau definiert wurden. Anspruchsberechtigte Personen erhalten zwei fälschungssichere Coupons für jeweils sechs Masken von ihren Krankenkassen, die in einer Apotheke eingelöst werden können. Pro eingelöstem Coupon ist ein Eigenanteil von zwei Euro zu leisten. Die übrigen Kosten werden aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds getragen. 65

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