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05‘22

05‘22 Wohnen DAS MAGAZIN FÜR DIE REGION Wenn im Mai endlich der Frühling beginnt, ruft auch die Arbeit im Garten wieder etwas lauter. Denn nun können zum Beispiel Pflanzen gesät werden. Spannend wird es für alle Gärtner an den Eisheiligen (11.-15. Mai). Denn dieses Datum gilt als Wendepunkt im Gartenjahr. Kalte Frostnächte sind nach diesem Tag meist vorbei. Danach kann der Garten im Mai also in voller Blütenpracht erstrahlen. Wenn die Temperaturen warm sind, können sich sogar bereits typische Sommerblumen wie Rosen und Holunder zeigen. Vor allem aber blühen jetzt die Hortensien, Ranunkel und Stiefmütterchen. Die meisten Saaten können nach den Eisheiligen im Mai bereits direkt ins Freiland ausgesät werden. Doch es bleibt nicht beim Einpflanzen. Auch das Düngen, Gießen und die Rasenpflege solltet ihr nun stets im Blick haben. Aber Obacht! Es gibt einiges was viele beim Blumengießen falsch machen. Wir verraten euch, wies richtig geht! GIEßEN W 1. Der falsche Zeitpunkt Auch beim Bewässern von Pflanzen gibt es den perfekten Zeitpunkt. Und dieser ist (leider) nicht am Abend. Denn abends ist der Boden bereits aufgewärmt und das Wasser verdunstet schnell wieder. Besser ist es also für die Pflanzen, sie am frühen Morgen zu gießen – alternativ ein automatisches Bewässerungssystem mit Zeitschaltuhr anzuschaffen, falls ihr nicht gerade zu den Frühaufstehern gehört. Anzeige

Wohnen DAS MAGAZIN FÜR DIE REGION 05‘22 ILL GELERNT SEIN! 2. Zu viel Viel hilft nicht viel, wenn es ums Gießen geht! Wer seinen Pflanzen zu viel Wasser gibt, gewöhnt diese im schlimmsten Fall daran. Daher ist es ratsam, die Pflanzen lieber zu genügsamen Trinkern zu machen. Oft reicht es, die Pflanzen erst dann zu gießen, wenn sie kurz davor sind, ihre Blätter hängenzulassen. 3. Kaltes Wasser Blumen sind empfindlich. Erst recht, wenn man sie mit zu kaltem Wasser gießt. Man sollte es auch vermeiden, dass sie direkt vom Wasserstrahl getroffen werden. Denn das kann die Pflanzen im schlimmsten Fall sogar zerstören. 4. Alle Pflanzen bekommen gleich viel Wasser Während wir Menschen alle die gleiche Menge an Wasser benötigen, sieht das bei Pflanzen dagegen ganz anders aus. Hier gibt es tatsächlich große Unterschiede, was den Wasserbedarf angeht. Informiert euch also vorher besser darüber, wie viel Wasser eure Pflanze benötigt. Als kleine Faustregel kann man sich jedoch merken: je größer die Blätter, desto höher der Wasserbedarf. 5. Zu oberflächlich Wichtig beim Gießen ist es, die gesamte Pflanze zu bewässern – also auch und vor allem die Wurzel. Wer nur oberflächlich gießt, riskiert, dass seine Pflanzen keine tiefen Wurzeln bilden und sich somit nicht selbst mit Wasser aus tieferen Bodenschichten versorgen können. 6. Sich zu sehr auf den Regen verlassen Viele Menschen sind der Überzeugung, ihre Pflanzen nach einem Regenschauer nicht gießen zu müssen. Doch das ist ein fataler Fehler! Denn oft reicht die Regenmenge gar nicht aus, um die Pflanzen mit ausreichend Wasser zu versorgen. Ebenso verhindert ein zu üppiges Blattwerk gerne, dass das Wasser überhaupt in die Erde gelangt. Es lohnt sich also nach dem Schauer lieber noch einen Rundgang durch den Garten zu machen und zu schauen, wo gegebenenfalls noch einmal mit der Gießkanne nachgeholfen werden kann. Foto: drubig-photo – stock.adobe.com 69

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