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04‘14

04‘14 The Voice Kids Das Magazin für die Region Wie waren die Aufzeichnungen der „Blind Auditions“ für Sie? Johannes Strate: Für mich waren die „Blind Auditions“ sehr aufregend, da es für mich ja das erste Mal „im roten Stuhl“ war. Die Kids singen wirklich auf allerhöchstem Niveau und ich musste mich extrem zusammen reißen, nicht jedes Mal nach fünf Sekunden auf den Buzzer zu hauen. Einmal hat ein Junge „Halt dich an mir fest“ von uns gesungen, das hat mich sehr gerührt. Henning Wehland: Vor allem ist es spannend, den Vergleich zum letzten Jahr zu haben. Es gibt Talente, die es wieder versucht haben und sich so „neu“ präsentiert haben. Das war Wahnsinn. Lena: Die „Blind Auditions“ waren dieses Jahr auf jeden Fall wieder super spannend und total aufregend. Eigentlich dachte ich, dass es mit der Aufregung etwas nachlässt, wenn man das zweite Mal in diesem Sessel sitzt, aber das war tatsächlich nicht so. Es hat wieder riesigen Spaß gemacht, es waren tolle Überraschungen und tolle Kinder dabei. Es gab viele „magic moments“, wo jegliche Tränendrüsen der Coachings geöffnet wurden. Dieser Moment des Umdrehens ist jedes Mal aufs Neue das aufregendste, was passiert. Johannes, wie war es für Sie, das erste Mal auf dem Voice-Sessel zu sitzen? Johannes Strate: Das ist schon ein ungewohntes Gefühl. Ich finde es aber fast einfacher, wenn man die Talents nicht sieht. Man ist so wirklich zu 100% auf die Stimme konzentriert. Der Moment des Umdrehens ist natürlich spektakulär. Ich hatte mir häufig im Kopf ein Bild von der Person zusammengezimmert, welches sich dann als völlig anders heraus gestellt hat. (lacht) Warum haben Sie sich entschieden, bei „The Voice Kids“ mitzumachen? Johannes Strate: Ich hab die erste Staffel vor dem Fernseher verfolgt und muss sagen: Endlich mal ein Format, bei dem mit Kindern respektvoll und positiv umgegangen wird. Im Wust der ganzen trashigen Castingshows sticht für mich „The Voice Kids“ absolut positiv heraus. Die Qualität auf der Bühne ist unfassbar. Als die Anfrage kam, war mein erster Impuls: JA, das mach ich. Dabei bin ich geblieben. Und es macht super viel Spaß. Lena und Henning, wie ist die Zusammenarbeit mit Johannes? Lena: Wir verstehen uns richtig gut und sind ein super Team. Johannes ist auf jeden Fall jemand, der dieser Aufgabe sehr gerecht wird. Er ist verantwortungsbewusst und kann gut mit Kindern umgehen. Ich bin glücklich, ihn dabei zu haben. Henning Wehland: Johannes ist super. Er ist extrem telegen und sehr eloquent. Er kann über sich selbst lachen und hat die Show im Griff. Beim Talentscouting kann ich ihm ja noch unter die Arme greifen. (lacht) Die erste Staffel hat Millionen vor dem Bildschirm verzaubert. Was macht die Faszination „The Voice Kids“ aus? Was ist das Besondere an der Show? Henning Wehland: Es ist einfach das erste Format, bei dem es um eine Plattform für junge Talente geht. Wir suchen nicht „das eine“ Talent oder Künstler. Vielmehr geben wir dem Nachwuchs eine Plattform und das ist einzigartig!!! Lena: Das Besondere ist und bleibt, dass es eine Unterhaltungsshow ist, und es nicht nur darum geht einen Gewinner zu küren, der dann einen Superhit hat, einen Plattendeal bekommt und in die Öffentlichkeit gedrängt wird. Sondern es geht um die Show und Musik. Die Hauptsache ist, dass die Kinder Spaß haben. Wie fühlt es sich für Euch an, wenn ein Talent, für das Sie sich umgedreht haben, nicht zu ihnen, son- Quelle: SAT 1 - Foto: Richard Hübner / André Kowalski / Claudius Pflug / Frank Zauritz 12

The Voice Kids Das Magazin für die Region 04‘14 dern zu einem Coach-Kollegen geht? Lena: Das ist das Schlimmste, was einem in dieser Situation passieren kann, denn wenn man buzzert und das tut man nur, wenn man 100-prozentig überzeugt ist, dann will man das Talent auch unbedingt in seinem Team haben. Wenn das Kind sich dann anders entscheidet, ist das furchtbar. (lacht) Und wie sehr freut es Sie, wenn Sie ihre Coach-Kollegen ausgestochen haben und ein Ausnahme-Talent zu Ihnen ins Team kommt? Lena: Es geht natürlich um den Wettkampf, aber wenn man eine tolle Stimme bekommen hat, dann freut man sich, dass man mit dem Talent in seinem Team arbeiten darf und hofft, dass man dem Kind helfen kann, sich weiter zu entwickeln. Das ist das Schöne daran. Johannes Strate: Ich kann nicht leugnen, dass das eine gewisse Genugtuung ist. (lacht) Da bittet das Herz das Ego dann auch mal zum Tänzchen. Was tun Sie, um ein Talent zu überzeugen, zu Ihnen ins Team zu kommen? Lena: Ich würde sagen ALLES. Ich knie nieder, ich singe, ich flehe… Also eigentlich alles. (lacht) Johannes Strate: Ich entscheide in dem Moment – was braucht das Talent? Wie kann ich ihm speziell helfen? Das wird meist schnell deutlich und dann geht‘s ab! Henning Wehland: Die Talente wissen das doch schon vorher. (lacht) Ich versuche, den Kids das Gefühl zu geben, dass ihre Erwartung bei mir nicht enttäuscht wird. Was glaubt ihr, warum sich die Kids jeweils für Euch als Coach entscheiden? Henning Wehland: Mein „USP“ ist definitiv der Gewinn von Michèle letztes Jahr. Ich habe einfach ein perfektes Team. Wir passen auf, dass die Familie und das Talent sich wohlfühlen, dass wir nichts machen, was das Talent nicht mag oder nicht versteht. UND dass wir Stärken erkennen, die man im TV nicht sieht. Meine Erfahrung ist ein großer Faktor, den ich beim letzten Mal unterschätzt habe. Darauf achten auch die Eltern und raten den Kindern hin und wieder dazu, zu mir zu gehen. Johannes Strate: Ich glaube, die Talents schätzen auf der einen Seite auch meine Erfahrung. Andererseits habe ich oft das Gefühl, dass mich viele noch als „modern“ und am Zahn der Zeit ansehen. (lacht) Lena: Dieses Jahr gibt es ein bisschen die Schwierigkeit, dass alle Kids gedacht haben „ Henning hat letztes Mal gewonnen, da gehe ich jetzt mal in sein Team“. Trotzdem glaube ich, dass es in meinem Team darum geht, den größten Spaß zu haben. Es geht darum, Sachen zu lernen, sich und seine Stärken zu entdecken. Ich finde es wichtig, dass man auf seinen Bauch hört, wer und was bin ich überhaupt, was und wer passt zu mir. Darin bin ich ganz gut, um das herauszufinden. 13

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