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48_next_11_2014

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11‘14

11‘14 Interview Das Magazin für die Region Wann hast du angefangen, eigene Songs zu schreiben? Während meines 14-monatigen Aufenthalts in Australien eigentlich erst, vor 3 ½ Jahren. Ich hatte viel Zeit, am Strand, beim Surfen. Ich habe dort auch als Rucksacktourist gemerkt, wie sehr der Kontinent von der Musik geprägt ist. Auch grade die Volksmusik, die einfach ganz anders klingt als gar in meiner Heimat Bayern, von wo ich diese Musikrichtung natürlich auch schon kenne. Da habe ich begonnen zu schreiben und bis heute eigentlich nicht mehr damit aufgehört. Du warst auf Weltreise. Was waren deine bewegendsten Momente, die schönsten Eindrücke? Wo hat es dir am besten gefallen? Ich habe im Rahmen meines work & travel-Jahres in Australien, wo ich mit einem 75 Liter Rucksack, Zelt und kurzen Hosen ausgestattet, den ganzen Kontinent gesehen und in 14 Monaten bestimmt an die 57 000 Kilometer hinter mir gelassen. Ich hatte ein One-Way-Ticket und ich hatte nicht vor, wieder zurück zu kommen. Doch irgendwann ist mein Visum abgelaufen. Neben Australien war ich auch auf Bali, aber Australien ist einfach der schönste Ort der Welt. Wenn ich irgendwann in Rente gehe, möchte ich auf jeden Fall dorthin auswandern. Es ist einfach der place to be. Wie kamst du denn auf deine Songauswahl bei deinem Auftritt „Amoi seg ma uns wieder?“ Ich wollte eigentlich „Stand by Me“ von Ben E. King singen. Der Song hat mich immer bewegt. Doch dann hörte ich im Radio „Amoi seg ma uns wieder?“, der doch vom Sinn her ähnlich war. Und ein innerlicher Instinkt quasi ließ mich dann dieses Lied bei der Show singen. Ich hatte im Gefühl, damit könne nichts schief gehen. Ging es auch nicht. Du bist vorzeitig ins Finale gevotet worden, durch den goldenen Buzzer von Dieter Bohlen. Hast du die erste Überraschung darüber überwunden? Ich konnte es am Anfang gar nicht realisieren. So langsam kommt die Wahrnehmung, erst nachdem ich mich selbst im TV gesehen habe. Ich habe vorher immer nur mit Gitarre gespielt, nie zuvor Aufnahmen von mir am Mikro gehört. Mittlerweile fängt es an, ein bisschen auf mich zu wirken - organisatorisch, musikalisch und menschlich. Es war ein ganz besonderer Moment. Andreas Hruska (27, r.), Sänger aus Böhlerwerk, kann sein Glück nicht fassen. Jurymitglied Dieter Bohlen hat für ihn den ‚Goldenen Buzzer gedrückt. 14

Interview Das Magazin für die Region 11‘14 Du warst bei deinem Auftritt sichtlich nervös. Ja, ich war sehr nervös. Ich bin quasi vom Lagerfeuer auf der Bühne gelandet und hatte zuvor nie vor Publikum gesungen. Und dann auch noch vor Herrn Bohlen, vor dem man einfach Respekt haben muss. Was war das für ein Gefühl, als du nach deinem Auftritt Standing Ovations vom Publikum bekommen hast? Es war einfach der wunderschönste Moment in meinem ganzen Leben. Nie zuvor habe ich eine solch herzliche Anerkennung bekommen. Ich bin sonst eher ein Denker, aber dieses Gefühl war einfach schön. Ich bin allen Menschen sehr dankbar, die mitfiebern und mir Kraft schenken. Ohne diese Menschen wäre das nichts wert. Es ist eben nicht selbstverständlich, dass sie das tun und dass so viele Menschen hinter mir stehen! Hattest du vor deinem Auftritt je gedacht, dass die Jury den goldenen Buzzer drücken könnte? Nein, ich war sogar bei meinem Auftritt grade backstage und habe es erst gar nicht mitbekommen. Ich hätte nie damit gerechnet. Die Musik, die ich mache, sind alles eigene Gefühle. Es fällt mir ohnehin schwer Emotionen zu verarbeiten. Aber in der Musik finde ich meinen Weg zu befreien. Dafür habe ich lange gekämpft und es ist ein magischer Moment gewesen. Geil war´s schon! Das war es, Andreas Hruska! Die Redaktion von NEXT drückt dir daher die Daumen für´s Finale und viel Erfolg, dass du auch diese Hürde meisterst! Foto: © RTL / Stefan Gregorowius 15

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