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Anzeige Ausbildung & Beruf Das Magazin für die Region 02‘17 Mit bester Pokémonbrille zum Bundessieg Patrick Esper aus Greimersburg ist Deutschlands bester Augenoptikerjunggeselle „Entwerfen und fertigen Sie eine Brillenfassung zum Thema Pokémon Go“, hieß die Aufgabenstellung im Praktischen Leistungswettbewerbs (PLW) für die besten Nachwuchsaugenoptiker auf Bundesebene. Die Modelle sollten tragbar sein und auf einen Modellkopf passen. Die Prüfungsbesten aus 16 Bundesländern ließen ihrer Fantasie freien Lauf. Patrick Esper aus Greimersburg bei Mayen hatte am Ende die Nase vorn. Der 19-Jährige gewann nicht nur den PLW, er sicherte sich auch den Sieg im Wettbewerb: „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“. Koblenz Patrick hat sich mit dem Computerspiel intensiv auseinandergesetzt und eine der Fantasiefiguren als Vorlage für seine Brillenkreation verwendet. Die Brücke stellt den Kopf einer Fledermaus und deren Flügel stellen die Bügel dar. Das Ergebnis überzeugte ein dreiköpfiges Bewertungskomitee des Zentralverbands der Augenoptiker. Der junge Geselle wurde zweimal mit der selten vergebenen Bestnote „sehr gut“ belohnt. Esper ist seit seiner Kindheit selbst Brillenträger. Deshalb lag es für ihn nahe, sein Schulpraktikum bei einem Optiker zu absolvieren. „Handwerklich zu arbeiten, die vielseitige Tätigkeit und der Umgang mit Menschen haben mich darin bestärkt, den Beruf zu erlernen“, sagt er. Sein Ausbildungsbetrieb, die Fielmann AG in Mayen, hat ihn tatkräftig unterstützt. „Gute Ausbildung ist uns sehr wichtig. Jetzt freuen wir uns umso mehr über den Erfolg unseres ehemaligen Lehrlings, den wir gern ins Team übernommen haben“, freut sich Niederlassungsleiter Markus Ehrmann. Er ist Augenoptikermeister und Hörgeräteakustikermeister. Zumindest als Augenoptiker möchte Patrick später auch die Meisterkrone erwerben. Noch will er aber ein bis zwei Jahre Berufserfahrung sammeln. Derzeit arbeitet er zur Hälfte im Verkauf. Die andere Hälfte seiner Arbeitszeit verbringt er in der Werkstatt. Hier werden beispielsweise Brillengläser geschliffen. „Für viele Menschen sind Brillen inzwischen zu einem modischen Accessoire geworden. Da braucht man einen Blick für die Fassung, die am besten zum Kunden passt.“ Auch Patrick Esper selbst wechselt zwischen sechs verschiedenen Modellen, je nach Tagesform und Kleidungsstil. In seiner Freizeit spielt der 19-Jährige E-Gitarre. Zusammen mit einem Bassisten und einem Schlagzeuger hat er eine Band gegründet und sich dem Metalcore verschrieben. Darüber hinaus engagiert er sich als Mitglied der Jugendgruppe Landkern in seinem Heimatdorf für soziale Projekte. Infos zur Ausbildung im Handwerk: www.hwk-koblenz.de Telefon 0261 398-304 aubira@hwk-koblenz.de 37

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